Quellen­­­­angaben

In alpha­be­ti­scher Reihen­folge:

Fritz Bauer – NS-Verbrechen vor Gericht

1 Fritz Bauer, Im Mainzer Kultusministerium gilt ein merkwürdiges Geschichtsbild, in: Frankfurter Rundschau vom 14.07.1962, zit. nach: Lena Foljanty, David Johst hg. von Fritz Bauer. Kleine Schriften, Bd. 2: 1962-1969, Frankfurt am Main, New York 2020, S. 904-908, hier S. 905.


2 Fritz Bauer, Nach den Wurzeln des Bösen fragen, Teilabdruck eines Vortrages mit dem Titel »Kriegsverbrecherprozesse und politisches Bewusstsein – Dienen KZ-Prozesse der politischen Aufklärung?«, gehalten am 05.02.1964 in Frankfurt am Main, abgedruckt in: Die Tat, Nr. 10 vom 07.03.1964, S. 12, zit. nach: Lena Foljanty, David Johst hg. von Fritz Bauer. Kleine Schriften, Bd. 2: 1962-1969, Frankfurt am Main, New York 2020, S. 1160-1167, hier S. 1166.

Eduard Berend – Pionier der Jean Paul Philologie

Hanne Knickmann, Der Jean-Paul-Forscher Eduard Berend (1883–1973). Ein Beitrag zur Geschichte der Germanistik in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Teil 1, in: Jahrbuch der Jean-Paul-Gesellschaft 29 (1994), S. 7–91.

Hanne Knickmann, Der Jean-Paul-Forscher Eduard Berend (1883–1973). Ein Beitrag zur Geschichte der Germanistik in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Teil 2, in: Jahrbuch der Jean-Paul-Gesellschaft 30 (1995), S. 7–104.

Red.: [Art.] Berend, Eduard, in: Internationales Germanistenlexikon 1800–1950. Bd. 1., hg. von Christoph König, Berlin/New York, S. 140–142.

Eduard Berend und Heinrich Meyer. Briefwechsel 1938–1972, hg. von Meike Werner, Marbacher Schriften, NF 10. Göttingen 2013.

Bernhard Zeller, Marbacher Memorabilien. Vom Schiller-Nationalmuseum zum Deutschen Literaturarchiv 1953-1973, Weinsberg 1995.

Leo Bodenstein – Warum ein Kieler Amerikaner wurde...

Leo Bodenstein, Und plötzlich mußte ich englisch reden … Warum ein Kieler Amerikaner wurde, Sonderdruck für die Landeszentrale für politische Bildung Schleswig-Holstein, Kiel 1991. Alle Zitate und Abbildungen mit dem Hinweis © Leo Bodenstein aus dieser Publikation.

Simon Philip de Vries, Jüdische Riten und Symbole, Wiesbaden 1981.

Siehe der Stein schreit aus der Mauer. Geschichte und Kultur der Juden in Bayern, Katalog Nürnberg 1988/89.

Arnulf H. Baumann, Was jeder vom Judentum wissen muß, Gütersloh 1987.

Friedl Dicker − Künstlerisches Multitalent

Zitat Anfang: Friedl Dicker, Kinderzeichnen, ca. 1942, Dokument im Jüdischen Museum Prag.

Georg Heuberger, Vom Bauhaus nach Terezí. Friedl Dicker-Brandeis und die Kinderzeichnungen aus dem Ghetto-Lager Theresienstadt, Jüdisches Museum Frankfurt, Frankfurt 1991.

Elena Makarova, Friedl Dicker-Brandeis. Ein Leben für Kunst und Lehre, Wien, Weimar, Prag, Hronov, Theresienstadt, Auschwitz, Wien 2000.

Elizabeth Otto, Passages with Friedl Dicker-Brandeis: From the Bauhaus through Theresienstadt, in: Exilforschung. Ein internationales Jahrbuch (2017), Nr. 35, S. 231-251.

Franz Singer, Friedl Dicker, 2x Bauhaus in Wien, hg. von der Hochschule für angewandte Kunst, Wien, Wien 1988.

Paul Falkenberg − Der Mann, der ›M‹ schnitt

Dokumente: Deutsche Kinemathek, Sammlung 198406 Paul Falkenberg

Tondokument: Interview mit Paul Falkenberg, 1983, Deutsche Kinemathek Berlin

Filmausschnitt M und Mediabook Cover, mit freundlicher Genehmigung und Unterstützung der Atlas Film GmbH, Duisburg

Karl Flesch – Die soziale Frage

Paul Arnsberg,  Die Geschichte der Frankfurter Juden seit der Französischen Revolution, hg. vom Kuratorium für Jüdische Geschichte e.V. Frankfurt am Main. Bearbeitet und vollendet durch Hans-Otto Schembs, 3 Bde, Darmstadt 1983, hier Bd. 2, S. 278-287.

Arbeitslosigkeit und Arbeitsvermittlung in Industrie- und Handelsstädten. Bericht über den am 8. und 9. Oktober 1893 vom Freien Deutschen Hochstift zu Frankfurt am Main veranstalteten sozialen Kongreß, Berlin, Verlag Otto Liebermann 1894.

Berichte des Freien Deutschen Hochstifts 1884-1900, hg. von Karl Flesch, Frankfurter Arbeiterbudgets. Haushaltungsrechnungen eines Arbeiters einer Königl. Staats-Eisenbahnwerkstätte, eines Arbeiters einer chemischen Fabrik und eines Aushilfearbeiters. Veröffentlicht und erläutert von Mitgliedern der Volkswirtschaftlichen Sektion des Freien Deutschen Hochstifts. Verantwortet im Auftrage der Sektion von Stadtrat Dr. Karl Flesch,  Frankfurt am Main 1890.

Henriette Fürth, Frauenarbeit in der Herrenschneiderei, in: Ph. Stein: Zur Lage der Arbeiter im Schneider- und Schuhmachergewerbe, Frankfurt am Main 1896, S. 78-100.

Kai Gnippke, Karl Flesch, Ferdinand Moritz, in:  Frankfurter Biographie. Personengeschichtliches Lexikon, hg. von Wolfgang Klötzer, Band 1, Frankfurt am Main 1994, S. 211–212.

Monika Hermel,  Karl Flesch (1853-1915) – Sozialpolitiker und Jurist, Baden-Baden 1995.

Karl Flesch’s soziales Vermächtnis, hg. von Hans Maier,  Frankfurt am Main 1922.

Ralf Roth,  Gewerkschaftskartell und Sozialpolitik in Frankfurt am Main. Arbeiterbewegung vor dem Ersten Weltkrieg zwischen Restauration und liberaler Erneuerung, Frankfurt am Main 1991.

Wolfgang Seitter, Volksbildung als Teilhabe: die Sozialgeschichte des Frankfurter Ausschusses für Volksvorlesungen 1890-1920, Frankfurt am Main u.a. 1990.

Joachim Seng, Goethe-Enthusiasmus und Bürgersinn. Das Freie Deutsche Hochstift – Frankfurter Goethe-Museum 1881-1960, Göttingen 2009.

Philipp Stein, Zur Lage der Arbeiter im Schneider- und Schuhmachergewerbe in Frankfurt a. M, veröffentlicht von Mitgliedern der Volkswirtschaftlichen Sektion, hg. von Dr. Ph. Stein, eingeleitet namens der Sektion von Stadtrat Dr. Flesch. Frankfurt am Main 1896.

Hans Kilian Weitensteiner, Karl Flesch – Kommunale Sozialpolitik in Frankfurt am Main, Frankfurt am Main 1976.

Quellen:
Mitgliedsakte Wilhelm und Henriette Fürth, FDH Hausarchiv.

ISG Frankfurt a. M., Mag. Akten 2725/I. Volksvorlesungen, Volkskonzerte usw. 1890-1904.

Bedrich Fritta – Ein Buch für Tommy

Sämtliche Zitate Thomas Fritta-Haas stammen aus: Für Tommy zum dritten Geburtstag in Theresienstadt, hg. von Walter Koschmal, Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2015.

Joseph Joachim - Jahrhundertgeiger und Botschafter Beethovens

Zitat Anfang: Andreas Moser, Joseph Joachim. Ein Lebensbild - Neue, umgearbeitete und erweiterte Ausgabe in zwei Bänden,  Erster Band (1831-1856), Berlin 1908, S. 15].

Zitat Kapitel »Ausbildung in Wien und Leipzig«: Empfehlungsschreiben Felix Mendelssohn Bartholdys, zitiert nach: Andreas Moser, Joseph Joachim. Ein Lebensbild, Berlin 1898, S. 50.

Zitat in: »Beethovens Violinkonzert«: Johannes Brahms im Briefwechsel mit Joseph Joachim, hg. von Andreas Moser, Bd 1. [Johannes Brahms Briefwechsel, V], Berlin 1908, S. 88.

Zitat in: »Deutscher Musiker - Jüdische Identität«: Daniel Hope über Joseph Joachim im Interview 2020.

Zitat in: Die Kammermusikfeste des Beethoven-Hauses: Hermann Kretzschmar, Nachfolger Joseph Joachims an der Berliner Musikhochschule, bei der Gedenkfeier am 19. November 1907 in Bonn.

Soweit nicht anders angegeben, stammen alle zitierten Quellen aus dem Archiv des Beethoven-Hauses Bonn

Literatur:

Briefe von und an Joseph Joachim, gesammelt und hg. von Johannes Joachim und Andreas Moser, Bd. 1–3, Berlin 1911–1913.

Andreas Moser, Joseph Joachim. Ein Lebensbild, Berlin 1898.

Beethoven-Haus Bonn. 1889–1904 [Festschrift zum 15-jährigen Bestehen des Vereins Beethoven-Haus], Bonn 1904.

Rainer Cadenbach, Joseph Joachims Programme. Die große Zeit der Kammermusikfeste von 1890 bis 1907, in: 1889–1989, Verein Beethoven-Haus [Festschrift zum 100-jährigen Bestehen des Vereins Beethoven-Haus] Bonn 1989, S. 65–90.

Hanns Ludwig Katz − Farbe und Formgestalt

Sämtliche Zitate stammen aus: Hanns Ludwig Katz, 1892 – 1940, Ausstellungskatalog Jüdisches Museum Frankfurt a. M. und Kunsthalle Emden, hg. von Karl Ludwig Krohn Hofmann und Ludwig Krohn, Frankfurt a. M. und Köln 1992.

Philipp Kosack – Mythos Blaue Mauritius

1 Von Klär, Die blaue Post Office-Mauritiusmarke der Sammlung des Reichspostmuseums, in: Deutsche Briefmarken-Zeitung (20/4, 1909), S. 52.

2 Der Philatelist, 22. Jahrgang, Dresden, Nr. 2/1901, S. 311.

3 Von Klär, Die blaue Post Office-Mauritiusmarke der Sammlung des Reichspostmuseums, in: Deutsche Briefmarken-Zeitung (20/4, 1909), S. 52.

Tuvia Rübner – Gedichte als Überlebensmittel

Im Beitrag aufgeführte Gedichte:
Kapitel »Erinnerungen an die Familie«, in: Wer hält diese Eile aus, S. 31f.
Kapitel »Weiterleben in Israel«, in: Wer hält diese Eile aus, S. 80, 74–75 und in: Lichtschatten, S. 54.
Kapitel »Poesie und Kunst«, in: Spätes Lob der Schönheit, S. 24f.
Kapitel »Innere Verbundenheit mit Europa«, in: Lichtschatten, S. 40.
Kapitel »Langjährige Freundschaft«, in: Zypressenlicht. Ausgewählte Gedichte II (1957–1999), S. 16.

Quellen:
Tuvia Rübner, Wüstenginster, hg., aus dem Hebräischen übersetzt und mit einer Nachbemerkung von Efrat Gal-Ed und Christoph Meckel, München 1990.
Tuvia Rübner, Zypressenlicht. Ausgewählte Gedichte II (1957–1999), Aachen 2000.
Tuvia Rübner, Wer hält diese Eile aus, Aachen 2007.
Tuvia Rübner, Spätes Lob der Schönheit, Aachen 2010.
Tuvia Rübner, Lichtschatten, Aachen 2011.
Tuvia Rübner, Im halben Licht, Aachen 2016.

Weiterführende Informationen:
Werkausgabe von Tuvia Rübner im Rimbaud-Verlag:
https://www.rimbaud.de/authors/ruebner-tuvia/

Matthias Weichelt, Tuvia Rübner: »Gedichte schreiben«, Frankfurter Anthologie, FAZ:
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/frankfurter-anthologie/frankfurter-anthologie-gedichte-schreiben-von-tuvia-ruebner-17005105.html

Zum Tod von Tuvia Rübner, Webseite der Botschaft des Staates Israel, mit einem Nachruf von Staatspräsident Reuven Rivlin, 29.7.19:
https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Zum-Tod-von-Tuvia-R%C3%BCbner.aspx

Die Künste im Exil. Interview von Jochanaan Shelliem mit Tuvia Rübner 2013 in: Deutsches Exilarchiv 1933 – 1945, Virtuelle Ausstellung der Deutschen Nationalbibliothek:
https://kuenste-im-exil.de/KIE/Web/DE/Navigation/Sonderausstellungen/SonderausstellungB/ruebner-tuvia/ruebner-tuvia.html

Rudolf Serkin – Ein feuriger Reger-Engel

1 Signale für die musikalische Welt, 76. Jg. (1918), No. 1, S. 19, 2. Januar.
2 Laut Biographie von Stephen Lehmann und Marion Faber, Rudolf Serkin. A life, Oxford 2003, S. 16.
3 Vergleichbar oft führte das Busch-Quartett Regers Streichquartette auf.
4 Postkarte Max Regers vom 26. 1. 1909 an Elsa Reger aus Köln,  Brüder-Busch-Archiv B 1033.
5 Zitiert von Carl Flesch in ders., Erinnerungen eines Geigers, Freiburg und Zürich 1960, S. 143.
6 Dr. Ernst Decsey, Musik, in: Neues Wiener Tageblatt (Tagesausgabe) vom 12. 1. 1922, S. 3.
7 Max Reger und sein jüngster Interpret Rudolf Serkin, Kritik in Berner Bund, zitiert in einer Werbung in: Signale für die musikalische Welt, 85. Jg. (1927), No. 14, S. 480.
8 VIII. Deutsches Regerfest, in: Morgenzeitung und Handelsblatt, Baden-Baden vom 3. 10. 1932.
9 tz., Schwanengesang, in: Schwäbischer Kurier, Stuttgart, vom 3. 5. 1933.
10 Zitiert nach Dominik Sackmann, Einswerden von Schaffen und Nachschaffen. Adolf Busch in Zürich, Basel u. Frankfurt a. M. 2018 , S. 40.
11 Ebda.
12 Ebda.
13 Ebda.
14 In ähnlicher Weise in vielen deutschen Zeitungen im April 1933 erschienener Artikel unter der Überschrift »Es geht wieder einer!«, Brüder-Busch-Archiv ZB 1452.
15 Brief Rudolf Serkins vom 1. 1. 1937 auf Papier des Hotels Astor, Brüder-Busch-Archiv B 15106.
16 Am 15. Januar 1945, 5. Dezember 1973 und am 3. Dezember 1980.
17 München 1991, deutsche Erstfassung; die amerikanische Ausgabe war 1939 in Boston erschienen.
18 Ebda., S. 282.
19 Ebda., S. 283.
20 Laudatio zur Verleihung des Ernst-von-Siemens-Musikpreises an Rudolf Serkin am 20. April 1979, München 1979, S. 9, S. 7 und S. 16.
21 Laut Biographie von Stephen Lehmann und Marion Faber, Rudolf Serkin. A life, a. a. O., S. 109.

Isaak Wetzlar – Missioniert, aber nicht konvertiert

Archivalien: Halle, Archiv der Franckeschen Stiftungen (AFSt)

Johann Georg Widmann, Tagebuch über seine Reise nach Norddeutschland, 01.07.1732–04.01.1733. AFSt/H K 55, Bl. 174r–177r.
https://digital.francke-halle.de/fsha/content/titleinfo/514990

Johann Andreas Manitius, Tagebuch über seine Reise in den Harz, nach Franken, Hessen und Norddeutschland, 01.01.1733–31.01.1733, 01.09.-31.12.1733. AFSt/H K 57, Bl. 126r, Bl. 144r–146v.
https://digital.francke-halle.de/fsha/content/titleinfo/514992

Editionen:
Isaak Wetzlar, Libes briv an mayne libe brider und shvestern 1748/499, in: The Libes Briv of Isaac Wetzlar, hg. v. Morris M. Faierstein, Atlanta 1996. Published by Brown Judaic Studies 2020, Open Access. DOI: 10.2307/j.ctvzpv4xn

Libes briv 1748/49, Isaak Wetzlars pietistisches Erneuerungsprogramm des Judentums. Textedition, Übersetzung, Kommentar und historische Beiträge, hg. v. Marion Aptroot u. Rebekka Voß, Hamburg 2020 (Jüdische Studien; 17).

Julius Ferdinand Wollf – Herzblutjournalist und Kämpfer für medizinische Aufklärung

1 Vgl. Jens Fritzsche, Julius Ferdinand Wollf – Suche nach einem Ausgelöschten, Dresden, Kunstblatt-Verlag, 2019. Seiten 182ff.
2 Vgl. Fritzsche a.a.O., Seite 64.
3 Vgl. Ebd., Seite 140.
4 Vgl. Ebd., Seite 141.
5 Vgl. Ebd., Seiten 422 ff.